Dienstag, 30. August 2016

Stellenausschreibung für den Integrationsfachdienst


Wir suchen für sofort bzw. frühestmöglich eine/n engagierte/n und interessierte/n Mitarbeiter/in mit abgeschlossenem Studium in den Fachrichtungen Sozialarbeit / Sozialpädagogik oder vergleichbarem Abschluss für den Arbeitsbereich begleitende Hilfen im Arbeitsleben sowie Unterstützung und Beratung von Arbeitgebern und hörbehinderten Menschen am Arbeitsplatz (IFD) in Vollzeit.
Neben den für den speziellen Arbeitsbereich erforderlichen beruflichen und persönlichen Qualifikationen sind Kenntnisse in der spezifischen Sozialisation hörbehinderter Menschen und Kenntnisse der deutschen Gebärdensprache erwünscht oder die Bereitschaft, diese zu erwerben.
Ihr Profil:
-        Abgeschlossenes Studium
-        Kenntnisse der deutschen Gebärdensprache bzw. die Bereitschaft, diese zu erwerben
-        Fähigkeit, sowohl selbständig als auch im Team und in Netzwerken zu arbeiten
-        Flexibilität, Organisationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick
-        Führerschein Klasse B
Wünschenswert sind Kenntnisse und Erfahrungen:
-       in der beruflichen Integration schwerbehinderter oder benachteiligter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
-     der spezifischen Sozialisationsbedingungen hörbehinderter Menschen und deren Auswirkungen im Arbeitsleben
-        bei hörbehindertenspezifischen technischen Hilfen
-        im Schwerbehinderten- und Arbeitsrecht
Wir bieten:
-        unbefristete Vollzeitstelle
-        eine gute Einarbeitung
-        einen von Selbständigkeit und Eigenverantwortung geprägten, vielseitigen Arbeitsplatz
-        ein gutes Betriebsklima
-        Fortbildungsmöglichkeiten
-        Vergütung nach TVöD
Arbeitsort:
-        Recklinghausen

Wir freuen uns auf ihre Bewerbung.
Förderverein für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen e.V.
-Vorstand-
Oerweg 38

45657 Recklinghausen

Mittwoch, 8. Juni 2016

Mit den Händen „Hallo“ sagen

Für Albert-Schweitzer-Schüler steht Gebärdensprache auf dem Stundenplan

Von Michael Dittrich Lokalredakteur / Stimberg Zeitung


OER-ERKENSCHWICK. Für die Dritt- und Viertklässler der Albert-Schweitzer-Schule steht am Freitag Gebärdensprache statt Mathe auf dem Stundenplan.

„Ich war schon mal krank, hatte Pfropfen in den Ohren und konnte auch nur ganz schlecht hören“, sagt Leander (9). Wie man mit den Händen „Hallo“ sagen kann, oder dass man etwas zu essen haben möchte, das wissen viele Schüler schon. „Ihr müsst eurem gehörlosen Gesprächspartner dabei immer in die Augen schauen und deutlich sprechen“, erklärt Sozialpädagogin Linda Bürgel vom Gehörlosenzentrum Recklinghausen den Kindern. Denn die Gebärde für „Hallo“ und „Tschüss“ ist die gleiche. Was gemeint ist, kann der Gehörlose oder Hörgeschädigte nur an den Lippenbewegungen erkennen.
Damit die Kinder ein Gefühl dafür bekommen, wie sich das anfühlt, wenn man nichts oder nur schlecht hört, müssen sie einen Kopfhörer aufsetzen. „Ich kann meine Freundin nur ganz schwer verstehen“, sagt Sina (9).
Für schwierige Wörter oder Namen gibt es allerdings keine Gebärden. Linda Bürgel, die selbst auf ein Hörgerät angewiesen ist, zeigt den Kindern auch, wie man sich mit Zeichensprache verständigen kann. „Aber was macht eigentlich ein Gehörloser, wenn es brennt und er die Feuerwehr anrufen will“, sagt Mika (8). Das ist tatsächlich ein Problem. Faxen ist recht kompliziert, Kurznachrichten sind manchmal ziemlich lange unterwegs. „Inzwischen gibt es aber Notruf-Apps fürs Handy. Leider sind die nicht kostenlos“, sagt Bürgel.
Rektorin Gabi Engfer sieht die Einführung in die Gebärdensprache als Fortsetzung des jüngsten Schulprojekts „Miteinander – nicht gegeneinander“: „Mit Gehörlosen haben unsere Schüler nur selten zu tun. Sie sollen wahrnehmen, was dieses Handicap bedeutet und möglichst jede Art der Kommunikation kennenlernen.“

Dienstag, 23. April 2013

Wir suchen Ehrenamtliche!!

Wer sich sozial engagieren möchte und eine interessante Aufgabe sucht, der ist bei uns richtig.

Schicken Sie eine Mail oder rufen Sie an.


_